default „Hier 32 Hefte, dort Schüler-Tablets – das ist Bildungsungerechtigkeit“ Beliebt
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Die neue Grundschulempfehlung hat viele Eltern im Land empört. Über ein großes Problem des Bildungssystems wird aus Sicht von Landeselternbeirat Sebastian Kölsch viel zu wenig gestritten: Die Qualität der Schulen hängt von Zufall und Wohnort ab.
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Schule und Bildung sind eines der wenigen Felder, auf denen die Landespolitik sich austoben darf. Das kann man gut finden oder nicht. Im Ergebnis bedeutet das aber, dass sich an den Kindern dieses Landes regelmäßig die Politik abarbeitet, über ihre Zukunft streitet, sich über pädagogische Ansätze zerfleischt.
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Und die Betroffenen? Die schauen relativ verständnislos nach Stuttgart und haben ganz andere Probleme: Lehrkräftemangel, Schulbauten-Verfall, gesperrte Turnhallen, fehlende Kantinen – die Liste ließe sich beliebig fortsetzen.
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In ihrer Komplexität erklärt sich die vielschichtige Bildungsrealität, die im Land herrscht. Das ist unbefriedigend. Für Lehrkräfte, deren Einsatzort über ihre Unterrichtsmöglichkeiten entscheidet. Für Eltern, deren Wohnort über Zustand und Ausstattung der Schulen entscheidet. Vor allem aber ist es unbefriedigend für unsere Kinder, die nicht davon ausgehen können, dass sie unabhängig von Geldbeutel oder Bildungsstand ihrer Eltern, unabhängig von der besuchten Schule auf jeden Fall die bestmögliche Bildung erhalten.
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Badische Neueste Nachrichten vom 05.04.2025
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