default „Alleine mit Aufklärung kommen wir nicht weit“ Neu
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Im vergangenen Dezember hat der baden-württembergische Landtag mit der Änderung des Schulgesetzes die rechtliche Grundlage für verbindliche Regeln für die Handynutzung an Schulen geschaffen. Als das Vorhaben von Kultusministerin Theresa Schopper vor knapp einem Jahr bekannt wurde, reagierte der Landeselternbeirat (LEB) überrascht. Eltern und Schüler seien zwar durch die Beratungsgremien im Kultusministerium präsent, würden aber zu oft erst involviert, wenn eigentlich nichts mehr zu ändern sei, hatte der LEB-Vorsitzende Sebastian Kölsch damals kritisiert. Wir haben mit ihm über die mittlerweile beschlossene Gesetzesänderung gesprochen.
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Schwäbische: Welche Rolle kommt Ihrer Meinung nach den Eltern zu, wenn es um den richtigen Umgang ihrer Kinder mit Smartphone oder Tablet geht? Wie sieht es mit der Unterstützung der Eltern aus, gibt es aus Ihrer Sicht genügend Beratungs- und Informationsangebote?
Kölsch: Erwachsene, also Lehrkräfte und insbesondere Eltern, haben eine zentrale Vorbildrolle. Das klappt nicht immer prima, denn auch Erwachsene erliegen den beschriebenen Suchtfaktoren der Smartphones. Insofern ist das Fach Medienbildung eben auch nicht alleine zielführend, solange Erwachsene diese nicht durchlaufen und sich entsprechend oftmals nicht der Gefahren bewusst sind, denen ihre Kinder da ausgesetzt sind. [...]
Schwäbische Zeitung vom 1. Februar 2026
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