Es ist eine Minute vor Zwölf!

Höchste Zeit!

Kinder und Jugendliche mussten seit Beginn der Pandemie zum Schutz gefährdeter Gruppen bislang sehr zurückstehen. Nun aber gilt es, SOFORT effektive Maßnahmen einzuleiten, um das Versprechen der Politik, niemand wolle eine Schule [wieder] schließen, aufrechterhalten zu können.


Zur Umsetzung fordert der Landeselternbeirat Baden-Württemberg (LEB)

  • Entzerrung der Schulwege durch Verstärkerbusse und andere Verkehrsmittel; ggf. Aufstockungen mithilfe privater Unternehmen. Wenn möglich sollte der Unterricht versetzt beginnen und enden.
  • Schultägliche Testungen ALLER am Schulleben Beteiligter OHNE Ausnahme, dabei keine weitere Zulassung von Eigenbescheinigungen; ferner ist hierfür zusätzlich entlastendes Hilfspersonal einzustellen; positiv Getestete nicht mit dem ÖPNV nach Hause schicken. Entsprechendes gilt für Horte, Tagesstätten, Kindergärten sowie Krippen.
  • Zuverlässige Unterrichtsteilhabe (z.B. durch Distanzunterricht) im Absonderungsfall; dies gilt gleichermaßen für vulnerable oder Kinder mit gefährdeten Angehörigen sowie symptomatische oder Kinder in Quarantäne.
  • Generelle Maskenpflicht im Unterricht.
  • Anwendung der im Arbeitsschutz gültigen Richtlinien für Raumtemperaturen (Stichwort CO2-Ampeln) sowie die Kontrolle derselben.
  • Körperliche Ertüchtigung stärkt das Immunsystem und ist gerade jetzt ein absolutes Muss! Um hier die Maskenpflicht aussetzen zu können, hat Sportunterricht ausschließlich in gut belüfteten Hallen und unter Einhaltung des Mindestabstandes, bevorzugt jedoch im Freien zu erfolgen. Prüflinge sind vorrangig zu berücksichtigen.
  • Plan B: Klare Richtlinien und Vorgaben für eine zeitnahe Umsetzung des Wechsel- und Hybridunterrichts in Vorbereitung auf lokal gegebenenfalls unvermeidliche Schulschließungen. Präsenzunterricht hat jedoch stets oberste Priorität!

Und langfristig, heute schon an Morgen denkend:

  • Luftfilter/Luftreinigungsanlagen. Volle Kostenübernahme seitens des Bundes/Landes spätestens anlässlich Renovierungen, Sanierungen oder in Neubauten; es gilt, technische Mindestanforderungen klar zu definieren.

Zusammenfassend erwartet der LEB von der Landesregierung Baden-Württemberg:


Die Landesregierung und die Gesellschaft müssen bereit sein, unverzüglich alle rechtlich möglichen - selbst drastische und unliebsame - Maßnahmen vollumfänglich auszuschöpfen, um einen sicheren Präsenzunterricht zu gewährleisten und damit das Bildungswesen im Lande zu schützen, bevor es zu spät ist. Der LEB fordert für die Landeskinder eine gute wie nicht minder sichere Bildung – ohne Long-Covid!


Und nicht zuletzt appelliert der LEB an alle Erwachsenen, sich - wenn schon nicht unbedingt mit Überzeugung für sich selbst - so doch zum Wohl unserer Kinder impfen zu lassen!

Stuttgart, den 23.11.2021




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