Rundfunkrat

Der Rundfunkrat ist bei allen öffentlich-rechtlichen Anstalten der Bundesrepublik Interessenvertreter der Allgemeinheit und das höchste für die Programmkontrolle zuständige Aufsichtsgremium.

Der Rundfunkrat des Südwestrundfunks setzt sich aus 74 Mitgliedern zusammen. 51 Mitglieder sind aus dem Land Baden-Württemberg und 23 Mitglieder aus dem Land Rheinland-Pfalz entsandt. Die Programmdirektoren für Fernsehen und Hörfunk sowie der Verwaltungsdirektor, der Direktor Technik und Produktion und der Justitiar werden auf Vorschlag des Intendanten mit Zustimmung des Rundfunkrates berufen.

Die Amtszeit des SWR-Rundfunkrates beträgt fünf Jahre. Der Rundfunkrat wählt seinen Vorsitzenden sowie einen ersten und zweiten Stellvertreter für die Dauer von 30 Monaten, wobei der Vorsitzende und der erste Stellvertreter Mitglieder des Rundfunkrates aus verschiedenen Ländern sein müssen.


Vorsitzende des Rundfunkrats

- Vorsitzender des Rundfunkrates ist Hans Lambert (Katholische Bistümer in Rheinland-Pfalz)
- erster Stellvertreter ist Herbert Moser, MdL (Baden-Württemberg)
- zweite Stellvertretende Vorsitzende ist Ursula Lazarus, MdL (Baden-Württemberg)


Die Aufgaben des Rundfunkrats:

- Wahl und Abberufung des Intendanten
- Genehmigung des Haushaltsplans
- Beschlussfassung über die Satzung gemeinsam mit dem Verwaltungsrat
- Zustimmung zur Berufung der Direktoren und des Justitiars mit Ausnahme der Direktoren der Landessender
- Wahl und Abberufung der vom Rundfunkrat gewählten Mitglieder des Verwaltungsrats
- Genehmigung des Jahresabschlusses
- Zustimmung bei der Übernahme von Verpflichtungen im Wert von mehr als fünf Millionen Euro bei Verträgen über die Herstellung oder den Erwerb von Programmteilen.

 

Link zum Rundfunkrat

 

 

 

Realschule

 

Die Realschule in Baden-Württemberg versteht sich als eine "Schule der Realien", die sich der Wirklichkeit in besonderer Weise verpflichtet fühlt. In Baden-Württemberg besuchen rund ein Drittel der Schüler die Realschule von Klasse 5 bis 10. Ungefähr ein Drittel der Schüler besuchen im Anschluss ein berufliches Gymnasium und erwerben so das Abitur. Veränderungen in der Berufs- und Arbeitswelt sind die Hauptgründe für Wandel und Weiterentwicklung der Realschulen.


Neben bewährten Regelangeboten wie themenorientierte Projekte treten neue Fächerverbünde, eine Besonderheit der baden-württembergischen Realschulen, wie Erdkunde-Wirtschaft-Gemeinschaftskunde (EWG) und naturwissenschaftliches Arbeiten (NWA). Diese bilden vielfältige Lernchancen und erweitern die Erfahrungswelt der Schülerinnen und Schüler.
Damit bietet die Realschule ihren Schülerinnen und Schülern eine wichtige Hilfestellung bei Lebensplanung und beruflicher Orientierung – auch in Zeiten gesellschaftlichen Wandels.

Pisa stellt den Realschulen des Landes ein hervorragendes Zeugnis aus. Ihr Erfolg erklärt sich aus einer jeweils raschen und pragmatischen Anpassungsfähigkeit an sich verändernde gesellschaftliche Bedürfnisse. Die Realschule steht in der Verantwortung, die richtige Balance herzustellen, zwischen Tradition und Fortschritt, zwischen allgemeiner Bildung und berufsorientierten Bildungsmodulen.

Realschulen wollen und müssen sich präsentieren, denn sie stehen ebenso in einem Konkurrenzverhältnis zu den anderen Schultypen, wie auch untereinander. Das Zauberwort heißt: „Profil“. Jede Realschule hierzulande hat die Chance, sich durch Erarbeitung eines sog. „Schulcurriculums“ ein eigenes Gesicht zu geben, also pädagogische und inhaltliche Schwerpunkte zu setzen.

Kinder brauchen Herausforderungen und Freiräume, um zu lernen, zu entdecken, zu (er-)finden und sie brauchen Zeit und Gelegenheit, dieses Gelernte auch anzuwenden, einzuordnen. Dazu bieten die innovativen Realschulen in Baden-Württemberg wegen ihrer Flexibilität gute Voraussetzungen. Eine qualifizierte, zukunftsgerechte Schulausbildung, die alle Chancen bietet, ist an diesen Schulen möglich.

 

Ihre zuständigen Ansprechpartner finden Sie hier.

 

 

 

Programmbeirat 

 

Der Landeselternbeirat Baden-Württemberg ist in folgenden Sendern im Programmbeirat vertreten:


BigFM
Radio Regenbogen
Hitradio Antenne 1
Radio 7
Radio Ton Neckarburg
Radio Ton Neckar Alb
Radio Ton Ost-Württemberg
Radio Ton Regional
Regio TV

Landesmediengesetz (LMedienG)
Vom 19. Juli 1999

 § 28 Programmbeirat

(1) Der Programmbeirat hat die Aufgabe, insbesondere durch Beratung des Veranstalters und Beobachtung des Programms darauf hinzuwirken, dass die Sendungen insgesamt ein ausgewogenes Meinungsbild im Sinne von § 23 vermitteln; im Fall eines Verstoßes gegen diese Grundsätze der Meinungsvielfalt hat der Programmbeirat den Veranstalter aufzufordern, einen solchen Verstoß nicht fortzusetzen oder künftig zu unterlassen. Zur Erfüllung seiner Aufgaben kann er von dem Veranstalter die erforderlichen Auskünfte, insbesondere die Einsicht in die Aufzeichnungen des Programms, verlangen. Mit der Einrichtung eines Programmbeirats ist dessen wirksamer Einfluss auf das Rundfunkprogramm durch Vertrag oder Satzung zu Gewähr leisten.

(2) Die Vertreter in einem Programmbeirat müssen von den entsprechenden gesellschaftlichen Kräften benannt sein. In einen Programmbeirat müssen jedenfalls die römisch-katholische Kirche, die evangelische Landeskirche, Gewerkschaften, Arbeitgeberverbände, Frauenverbände, Elternbeiräte, die nach § 29 des Bundesnaturschutzgesetzes anerkannten Umweltverbände, Jugendorganisationen, Sportorganisationen und kulturelle Organisationen in dem Verbreitungsgebiet je einen Vertreter entsenden können.

(3) Der Programmbeirat soll in der Regel mindestens einmal in jedem Vierteljahr zusammentreten. Er kann jederzeit Auskünfte und Stellungnahmen des Medienrats der Landesanstalt verlangen.

 

 

 

 

 

Der LEB wünscht allen

 

schöne Ferien

 

und ein frohes

 

Osterfest.